Am 8. März auf die Straße

Demo zum feministischen Kampftag 2026: 13 Uhr Rindermarkt.

Seit 1911 gehen Frauen jährlich zum feministischen Kampftag auf die Straße, um für eine Welt ohne patriarchale Ungleichheiten zu kämpfen. Bereits damals sollten mit diesem Tag soziale Missstände – wie Armut, Wohnungslosigkeit oder Arbeits- und Reproduktionsverhältnisse in ihrer vergeschlechtlichten Gesamtheit angegriffen werden. Daran knüpfen wir an!

Denn machen wir uns nichts vor, die Verhältnisse sind nach wie vor alles andere als rosig: 

Gewalt gegen Frauen und Queers ist allgegenwärtig, Schutzangebote existieren wenn überhaupt rudimentär und schlecht finanziert. Carearbeit wird allzu oft auf migrantisierte Frauen mit schlechter Bezahlung ausgelagert. Altersarmut betrifft insbesondere Frauen in prekären Beschäftigungsverhältnissen. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen…

Den sexististischen Zuständen der aktuellen Gesellschaft setzen wir einen Feminismus entgegen, der den Zusammenhang von Patriarchat und Kapitalismus klar benennt und sich nicht mit Blumen, einem Stück vom Kuchen oder ein paar Chef*innensesseln abspeisen lässt!

Wir gehen auf die Straße für universelle feministische Solidarität, die sich gegen jegliche Ausbeutung und Ungleichheit richtet und das Gute Leben für Alle fordert – für eine Welt, in der alle ohne Angst verschieden sein können.

Lasst uns am 8. März unsere Wut gegen die patriarchalen Zustände gemeinsam auf die Straße tragen. Für ein Ende der Gewalt, für ein Ende der patriarchalen und kapitalistischen Zwänge. Für ein Gutes Leben für alle Frauen und Queers weltweit. 
 
We are unstoppable – another world is possible! Wir sehen uns am Rindermarkt!

Den Aufruf findet ihr hier